ibis Hotel Paderborn City

Paderwall 1-5
33102 Paderborn
Germany
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Rathaus Padebrorn Außenansicht an Weihnachten

Aktualisiert am: Aug. 28, 2026

Autor: E-Commerce

Autor: E-Commerce

Aktualisiert am: Aug. 28, 2026

Rathaus Paderborn: Ein Wahrzeichen der Weserrenaissance

Das Rathaus Paderborn gehört zu den markantesten Bauwerken der Innenstadt und gilt als Paradebeispiel der Weserrenaissance. Seine charakteristische Fassade mit drei Giebeln prägt den Rathausplatz seit dem frühen 17. Jahrhundert. Der heutige Bau entstand zwischen 1613 und 1620 und wurde nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Durch seine zentrale Lage lässt sich das Rathaus hervorragend mit dem Paderborner Dom, dem Paderquellgebiet und weiteren Sehenswürdigkeiten der Altstadt verbinden. Vom frisch renovierten ibis Hotel Paderborn City erreichen Gäste das historische Zentrum bequem zu Fuß.

Rathaus Paderborn: Drei Giebel prägen das Stadtbild

Das Rathaus Paderborn steht mitten in der historischen Innenstadt und gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Stadt. Besonders auffällig ist die repräsentative Fassade mit ihren drei Giebeln, den zahlreichen Fenstern im Obergeschoss und den offenen Arkaden im Erdgeschoss. Der Bau gilt als charakteristisches Beispiel der Weserrenaissance und bildet gemeinsam mit dem Rathausplatz einen zentralen Orientierungspunkt bei einem Rundgang durch Paderborn.

Die Geschichte eines Paderborner Rathauses reicht deutlich weiter zurück. Bereits 1279 wird ein Rathaus erstmals urkundlich erwähnt. Der heutige Bau entstand jedoch erst im frühen 17. Jahrhundert, nachdem der damalige Rat einen Neubau beschlossen hatte. Unter Leitung des Baumeisters Hermann Baumhauer wurde das Gebäude zwischen 1613 und 1620 errichtet, wobei Teile eines älteren Vorgängerbaus von 1473 einbezogen wurden.

Rathaus Paderborn im Überblick

Information Details
Sehenswürdigkeit Rathaus Paderborn
Lage Rathausplatz in der Paderborner Innenstadt
Baustil Weserrenaissance
Bauzeit 1613 bis 1620
Architekt Hermann Baumhauer
Besonderheit Drei-Giebel-Fassade mit zahlreichen Fenstern und Arkaden

Vom mittelalterlichen Rathaus zum Renaissancebau

Als das alte Rathaus zu Beginn des 17. Jahrhunderts zunehmend verfiel, wurde ein repräsentativer Neubau beschlossen. Fürstbischof Dietrich von Fürstenberg unterstützte das Vorhaben, und zwischen 1613 und 1620 entstand das heutige Gebäude. Der Neubau sollte nicht nur Verwaltungszwecken dienen, sondern auch die Bedeutung der Stadt sichtbar machen.

Im 18. Jahrhundert wurde das Rathaus erneut umfassend verändert. Dabei entstand unter anderem ein großer Saal im Obergeschoss, der für Theateraufführungen, Bälle und festliche Veranstaltungen genutzt wurde. Gleichzeitig beherbergte das Gebäude zeitweise nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch Einrichtungen wie das Hauptzollamt, die Stadtwaage oder die Polizei.

Umbauten im 19. Jahrhundert

Zwischen 1870 und 1878 wurde das Rathaus grundlegend saniert und im Inneren neu gestaltet. In dieser Zeit entstanden unter anderem die repräsentative Eingangshalle und das große Treppenhaus. Mit der wachsenden Stadtverwaltung verlor das Rathaus später einen Teil seiner ursprünglichen Verwaltungsfunktionen, da zahlreiche Dienststellen in andere Gebäude umzogen.

Eine ungewöhnliche Besonderheit dieser Umbauphase sind die sogenannten Kamelinschriften. Der mit der Sanierung beauftragte Architekt Rudolf Volmer hinterließ an versteckten Stellen mehrere spöttische und teilweise bissige Inschriften, nachdem es zu Auseinandersetzungen mit der Stadt über Kosten und Bauleitung gekommen war. Einige dieser historischen Kommentare sind bis heute erhalten.

Zerstörung und Wiederaufbau nach 1945

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus 1945 bis auf die Außenmauern zerstört und brannte vollständig aus. Die historische Innenausstattung ging dabei weitgehend verloren. Bereits 1946 begann der Wiederaufbau, der sich bis 1954 hinzog. Ein Teil der Finanzierung des Innenausbaus wurde über eine Lotterie ermöglicht.

Die künstlerische Gestaltung des wiederaufgebauten Innenraums geht zu einem großen Teil auf den Paderborner Bildhauer Josefthomas Brinkschröder zurück. Er entwarf unter anderem Eingangstüren, Treppengeländer und Fenster im Treppenhaus. Dadurch verbindet das heutige Rathaus die historische Renaissancefassade mit Gestaltungselementen der Nachkriegszeit.

Rathausplatz als Teil eines Altstadtrundgangs

Durch die zentrale Lage eignet sich das Rathaus ideal als Station eines Rundgangs durch Paderborn. Nur wenige Gehminuten entfernt befinden sich der Paderborner Dom, das Paderquellgebiet, das Museum in der Kaiserpfalz und die Bartholomäuskapelle. Auch Geschäfte, Cafés und Restaurants liegen direkt in der Umgebung.

  • Paderborner Dom
  • Paderquellgebiet
  • Museum in der Kaiserpfalz
  • Bartholomäuskapelle
  • Marktplatz Paderborn
  • Abdinghofkirche
  • Paderhalle

Wer das Rathaus nur von außen betrachtet, benötigt dafür etwa 15 bis 20 Minuten. In Verbindung mit Dom, Paderquellen und Kaiserpfalz lässt sich daraus jedoch problemlos ein zwei- bis dreistündiger Spaziergang durch die historische Innenstadt gestalten.

Rathaus Paderborn in der Adventszeit

In der Weihnachtszeit bekommt das historische Gebäude eine zusätzliche Funktion: Das Rathaus wird zum großen Adventskalender. Ab dem 1. Dezember werden an der Fassade täglich neue weihnachtliche Motive sichtbar. Zusammen mit dem Paderborner Weihnachtsmarkt entsteht rund um Rathausplatz und Innenstadt eine besonders stimmungsvolle Kulisse.

Gerade am Abend lohnt sich dann ein Spaziergang durch das Zentrum, wenn das Rathaus beleuchtet ist und die historische Fassade besonders deutlich zur Geltung kommt.

Frisch renoviertes ibis Hotel Paderborn City als Ausgangspunkt

Das ibis Hotel Paderborn City liegt am Paderwall direkt am historischen Stadtkern und eignet sich daher gut für Gäste, die das Rathaus Paderborn und weitere Sehenswürdigkeiten zu Fuß entdecken möchten. Das Hotel wurde im Juli 2026 umfassend modernisiert. Alle 90 Gästezimmer, die öffentlichen Bereiche und Teile der technischen Infrastruktur wurden erneuert.

Die klimatisierten Zimmer verfügen über moderne Boxspringbetten und kostenfreies WLAN. Frühstück wird täglich ab 06:30 Uhr angeboten, zudem stehen eine Tiefgarage und Außenparkplätze direkt am Hotel zur Verfügung. Dadurch lässt sich der Stadtbesuch flexibel mit weiteren Zielen wie dem Paderquellgebiet, Schloss Neuhaus oder dem Heinz Nixdorf MuseumsForum verbinden.

Warum lohnt sich ein Besuch des Rathauses?

Das Rathaus Paderborn verbindet mehr als 400 Jahre Baugeschichte mit einer markanten Renaissancearchitektur und einer zentralen Lage mitten in der Altstadt. Die drei Giebel, die Arkaden und die bewegte Geschichte vom frühneuzeitlichen Verwaltungsbau über die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis zum Wiederaufbau machen das Gebäude zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Paderborns. Besonders praktisch ist, dass sich zahlreiche weitere historische Ziele in unmittelbarer Umgebung befinden.

Unser Tipp für eine komfortable Übernachtung in Paderborn

Wenn Sie Paderborn besuchen möchten, bietet das ibis Hotel Paderborn City den idealen Ort für Ihren Aufenthalt. Zentral gelegen, modern ausgestattet und mit allem, was Sie für eine entspannte Übernachtung benötigen, können Sie hier ankommen und die Stadt in vollen Zügen genießen. Sichern Sie sich jetzt Ihr Zimmer und erleben Sie Paderborn von seiner schönsten Seite!

FAQ | Häufig gestellte Fragen

Wo befindet sich das Rathaus Paderborn?

Das historische Rathaus steht zentral in der Paderborner Innenstadt am Rathausplatz und lässt sich gut mit Dom, Paderquellgebiet und Kaiserpfalz verbinden.

Wann wurde das heutige Rathaus gebaut?

Der heutige Renaissancebau entstand zwischen 1613 und 1620. Dabei wurden Teile eines älteren Vorgängerbaus von 1473 einbezogen.

Was sind die Kamelinschriften im Rathaus?

Dabei handelt es sich um spöttische Inschriften, die Architekt Rudolf Volmer während der Sanierung im 19. Jahrhundert nach Streitigkeiten mit der Stadt an versteckten Stellen hinterließ. Einige davon sind erhalten geblieben.

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